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Heute: Samstag, 17. November 2018

Erstellt am: 02.01.2015 um 09:13 Uhr

Silvesterwerfen in Spohle

Rubrik: Boßeln / Kloot

Von: Wolfgang Böning

Feldkampfteams benannt

Ludger Ruch (MTV)

Die Traditionsveranstaltung, Silvesterwerfen in Spohle wiederum gut besucht. Die Aktiven „jung und alt“ brachten sich ein. Auch fanden sich wieder die sogenannten „Käkler und Mäkler“ zum Fachsimpeln ein. Eins aber auch bewusst, bis zu einem leistungsstarken Klootschießer, ist es ein langer Weg. Die technisch schwierige Disziplin erfordert viel Trainingsfleiß. Die Klootschießer-Asse, mit den Weiten im Achtzig- Meterbereich, sind rar geworden. Neunzig-Meter Würfe wohl heute eher ein Traum. Der Weltrekord von Stefan Albarus mit 106,20 Meter am 30.06.1996 sicherlich eine Weite für die Ewigkeit. In der jetzigen Gegenwart ist man mit Siebziger-Würfen im Team drin.

Bei der Bekanntgabe der vorläufigen Feldkampfteams, mit etlichen Denkanstößen, wurde recht deutlich, die Sorgen um das Klootschießen sind schon recht groß. Im Klootschießer-Landesverband Oldenburg, gibt es inzwischen viele „weiße Flecken“ wo diesbezüglich keine Aktivitäten mehr anstehen. So die Frage im Raum: „ Wo sind die Klootschießer in der einstigen Hochburg Friesische Wehde?, oder, wo wird noch Kloot geworfen? Der Landesvorsitzender Robert Schröder: „ Den Goldenen Weg weiß keiner. Aber eins ist auch klar die Initiative muss aus den Vereinen kommen. “ Die kleine Gemeinschaft der Klootschießer sieht sich auch immer wieder in der Auseinandersetzung mit den eigenen Friesensportlern, den Boßlern. Wettbewerbe sollten das Klootschießen aktraktiver machen. Sollte es keinen Feldkampf geben, soll ein sportlicher Vergleich, Standkampf, gegen den Landesverband Ostfriesland, zumindest im Jugendbereich anstehen. In einer Klootschießerversammlung sollen noch mal alle Fakten erläutert werden. Dem Landesverband fehlt auch weiterhin der Feldobmann, und somit der persönliche Ansprechpartner der die Fäden in der Hand hält. Im Jugend/Juniorenbereich ist der Ex-Europameister, der 45 jährige Detlef Müller der Koordinator. Etliche Jugendliche, so bei der Saisonmeisterschaft haben sich eingebracht. Müller benannte für das Jungenteam, Leif Bolles, Verein Kreuzmoor, Höchstwurf in Spohle 62,50 m, Eric Klockgether, Mentzhausen 61,25 m, Lukas Killian, Schweewarden 60,50 m, Jonas Schüler, Esenshamm 60,00 m, Kilian Janßen, Mentzhausen 57,40 m, Rico Wefer, Mentzhausen 55,00 m, Liandro Ludiexe, Schweinebrück, 52,00 m, Rene Speckels, Abbehausen 52,00m, Jonas Nünnemann, Mentzhausen 50,00 m und Thorge Bolles, Mentzhausen 43,00 m.

Schlecht sieht es im Juniorenbereich aus. Noch kann Müller, die Mannschaftsstärke, 7 Aktive plus Ersatzwerfer, nicht vorweisen. Hier stehen bisher nur Keno Vogts, Hollwege 72,50 m, Ludger Ruch, Mentzhausen 74,00 m, Manuel Runge, Kreuzmoor 73,00 m und Sören Bruhn, Schweinebrück 66,00 m, zur Verfügung.

Bei den Männern muss man schmerzlich auf den Vizeeuropameister Jens Stindt verzichten. Der „Turm von Spohle“ zog sich bei einem Arbeitsunfall eine schwerwiegende Fingerverletzung an der Wurfhand zu. Bestens ein brachte sich der 39 jährige Dirk Schomaker. Der erfahrene Klootschießer vom KBV Fedderwardersiel, kurzfristig wieder mit dem Training begonnen, imponierte mit zwei 78 Meter-Würfen. Schomaker: „ Für den Feldkampf nehme ich den Kloot gerne in die Hand.“ Das Team, erfahrene Männer, sowie Junioren, sieht wie folgt aus: Dirk Schomaker, Fedderwardersiel 78,00 m, Hendrik Rüdebusch, Vielstedt-Hude 75,00 m, Ludger Ruch Mentzhausen 74,00 m, Manuel Runge, Kreuzmoor 73,00 m, Keno Vogts, Hollwege 72,50 m, Stefan Runge, Kreuzmoor 71,30 m, Detlef Müller, Mentzhausen 67,00 m und Sören Bruhn, Schweinebrück 66,00 m.

Bei entsprechendem Kahlfrost werden die drei Feldländerkämpfe Oldenburg – Ostfriesland an einem Wochenende, Sonnabend/Sonntag in Stollhamm durchgeführt. Eine Abordnung der Stollhammer, um den Vorsitzenden Frank Göckemeyer war vor Ort und machte schon mal Werbung für die Großveranstaltung. Die Klootschießer können sich am Sonnabend den 17. Januar ab 13 Uhr auf dem Sportplatz in Stollhamm bei der nächsten Trainingseinheit, gleichzeitig Saisonmeisterschaft für die Jugendliche, einbringen.