EM 2012 in Pesaro

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Heute: Mittwoch, 25. April 2018

Alles rund um die EM in Italien

Die Europameisterschaft im Boßeln, Klootschießen und im Hollandkugelwerfen vom 17.5 bis 20.5 in Pesaro (Italien) ist erfolgreich abgeschlossen worden. Auf dieser Seite haben wir alle Informationen rund um die EM in Form von Vor- und Nachberichten, Ergebnissen sowie Bildern zusammengefasst. Zudem werden hier auch die sechs EM-Starter, die im MTV im Boßeln oder Schleuderball aktiv sind, vorgestellt. Die Kurzportraits hat Wolfgang Böning verfasst.

Weitere Informationen zur EM finden sich auf den Seiten vom KLV Oldenburg sowie vom Friesischen Klootschießer Verband.

Links:

www.klv-oldenburg.de

www.fkv-online.de

 

Erfolgreicher Detlef Müller und Vereinskameraden empfangen


Empfang der MTV-Sportler

Etwas übermüdet aber glücklich kehrten die Friesensportler von der EM aus Pesaro/Italien zurück. Eine Abordnung vom Mentzhauser TV empfing die erfolgreichen MTV Sportler, allen voran den 42 jährigen Detlef Müller. Seine Frau Sonja und die Kinder Bastian, Nantje und Kati, brachten mit einer Banner-Aufschrift den „Stolz auf Papa“ hervor. Der EX-Europameister hatte es bei seiner 7. EM den Jüngeren es noch einmal gezeigt und gewann die Bronzemedaille in der Einzelwertung mit dem Kloot. Gute Leistungen riefen auch Tim Wefer und Sven Büsing ab. Auch mit dabei die Brüder Manuel Runge und Stefan Runge, die für den Nachbarverein KBV Kreuzmoor am Start waren, und zudem für den Mentzhauser TV im Schleuderballspiel aktiv sind. So zusagen der 6. Mentzhauser war Hendrik Rüdebusch vom KBV Halsbek. Auch er wirft für den Mentzhauser TV in der Schleuderball-Landesliga.

Bronze für Detlef im Klootschießen


Siegerehrung Klootschießen Männer: Jens Stindt, Thore Fröllje, Detlef Müller

Die Mentzhauser Teilnehmer haben ihre Wettkämpfe in Pesaro mit sehr guten Ergebnissen abschließen können.

 

Herausragend ist natürlich die Bronzemedaillie von Detlef Müller im Standkampf der Klootschießer. 16 Jahre nach seinem EM-Sieg in Tubbergen, NL konnte der 42-jährige in Italien wieder einen Podestplatz erkämpfen. Er bewies mit einer ausgeglichenen Wurfserie um die 83 Meter erneut seine guten Nerven und seine brilliante Wettkampfstärke.

 

Tim Wefer erreichte im Wettkampf mit der Hollandkugel (Männer) das zweitbeste Ergebnis aller FKV-Werfer und damit auch ein ausgezeichnetes Ergebnis. In dem stundenlang dauernden Wettbewerb mussten mehrere Unterbrechungen in Kauf genommen werden, so dass sich kein rechter Wurfrythmus entwickeln konnte. Sven Büsing sammelte in diesem Wettkampf erste EM-Erfahrungen und erreichte mit einer ansprechenden Weite von 1274,10 m einen Platz im Mittelfeld. Vergleichbar platzierte sich auch Manuel Runge mit 1286,05 m. Hendrik Rüdebusch erzielte mit über 84 m im Standkampf eine neue  persönliche Bestleitung und hätte für eine noch größere Überraschung sorgen können, wenn nicht einer seiner Würfe von "nur" etwa 75 m die Möglichkeiten für einen Podestplatz vereitelt hätte.

 

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLink zum Ergebnisdienst des FKV

 

 

 

 




vlnr.: Sieger/innen der männlichen Jugend, Frauen und weiblichen Jugend


Bilder von der Eröffnungsfeier








Bilder vom Klootschießen











Bilder vom Hollandkugelwerfen












Bilder vom Straßenboßeln


















Impressionen von der EM














Vorbericht zur EM2012 in Pesaro/Italien vom 17.5. - 20.5.2012


EM-Intro: Video einfach "anklicken"

Die Europameisterschaft im Boßeln, Klootschießen und im Hollandkugelwerfen findet vom 17.5. bis 20.5.2012 in Pesaro (Italien) statt. Der MTV ist dort sportlich stark vertreten - insgesamt 6 MTV-Mitglieder gehören dem EM-Kader des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) an. Sven Büsing, Detlef Müller und Tim Wefer starten direkt für die Mentzhauser, Stefan und Manuel Runge und Hendrik Rüdebusch vertreten ihre Boßelvereine KBV Kreuzmoor bzw. KBV Halsbek. Zudem werden weitere MTV"ler" die EM besuchen und die Aktiven unterstützen. Unser Pressewart Wolfgang Böning ist natürlich auch vor Ort.

 

Wir stellen hier Berichte, Ergebnisse und sonstige Informationen rund um die EM zusammen. Zudem werden unsere 6 EM-Starter in Form von Kurzportraits, die Wolfgang Böning verfasst hat, vorgestellt.

 

EM-Starter: Sven Büsing


Selbstbewusst tritt der 19 jährige Schweiburger Sven Büsing im Hinblick auf die EM auf. Er möchte dort ein gewichtes Wort für sich und der Mannschaft mitreden.

Bei vielen Friesensportlern das Boßeln zuerst, war es bei ihm genau umgekehrt, das lag auch sicherlich vom Friesensport Angebot in seinem Heimatverein TV Schweiburg. Er griff schon mit 5 Jahren zur Schlaufe vom Schleuderball. Zwei Jahre später folgte die Klootkugel und erst mit 14 Jahren folgte das Boßeln. Seit vier Jahren ist er für den Mentzhauser TV aktiv. Sportliche Erfolge blieben nicht aus, so die Vize Meisterschaft bei der DM im Schleuderballweitwurf. Im ersten Männerjahr überzeugte er im Vorjahr gleich mit Platz drei bei der DM in Nordhorn mit der Hollandkugel. Die Erfolge haben sich eingestellt weil er an seiner Wurftechnik gefeilt und verbessert hat. Als Sechster in der Qualifikation qualifizierte er sich für die Hollandkugel Mannschaft. Sein Ehrgeiz ist groß: „ Ich will das Maximale herausholen und wenn man dort hinfährt muss man nach vorne schauen“, sprich zu den Medaillenplätzen. Zig Wurfeinheiten stehen auf seinem Trainingsplan, wobei er den Schleuderballweitwurf mit einbezieht. In Schweiburg bei der Firma Thieling Landtechnik  steht für ihn die Ausbildung zum Landmaschinen Mechaniker an.    

EM-Starter: Tim Wefer


Ein leichtbeiniger Anlauf, dann der perfekte Technikerschlag für die Schnellkraft, und die Eisen- und Hollandkugel läuft, geworfen vom 24 jährigen Tim Wefer vom Mentzhauser TV. So trumpfte er als 17 jähriger Jugendlicher auf, als er 2005 Deutscher Meister mit der Hollandkugel in Nordhorn wurde. Mit der Eisenkugel kann er in den letzten Jahren Medaillenränge bei den FKV Meisterschaften vorweisen. Auch bei der inoffiziellen WM 2010 in Denekamp/Holland war er dabei. Gemeinsam mit Gleichaltrigen, begann er als Fünfjähriger mit dem Boßelsport. In beiden Disziplinen qualifizierte er sich für Pesaro, wobei er im Straßenboßeln den Reserveplatz elf im zwölfköpfigen Männerteam einnimmt. Mit der Hollandkugel wies er sogar das drittbeste Gesamtergebnis der FKVer vor. Kraft- und Techniktraining stand an, wobei neben dem Beruflichen, Windenergieanlagen für Offshore Projekte in Bremerhaven, die zusätzliche Meisterschule, den zeitlichen Rahmen für den Friesensport etwas einengt. Er möchte mit an einem guten Mannschaftserfolg tüfteln, was ihm durch sein Hobby, Oldtimer-Mopeds aufwiegeln, wohl liegt.

EM-Starter: Detlef Müller


Mit 42 Jahren ist Detlef Müller Mentzhauser TV, der zweitälteste im FKV Team, und das ein ganz erfahrener und erfolgreicher in Sachen Klootschießen. So konnte er schon 10 mal bei den FKV Meisterschaften im Kloot, die Goldmedaille entgegen nehmen. Auch schon fünfmal nahm er an der DM teil, wo er 2005 in Nordhorn Deutscher Meister wurde. Als Jugendlicher stand für ihn die 1. EM 1984 in Garding an. Es sollten fünf weitere internationalle Treffen für ihn bis 2004, in Westerstede, folgen. Für Cork 2008, leistungsmäßig nach wie vor ein Kandidat, konnte er aus beruflichen Gründen, neue Arbeitsstelle in Köln, nicht angreifen. Sein „Stern“ sollte bei der EM 1996 in Tubbergen/Holland erleuchten. Im Vorfeld hatten sich die Fachleute und Pressevertreter um den EM Thron alle groß auf den Zweikampf, die Wachablösung“ zwischen dem dreifachen Europameister, den „Bär von Ellens“, Hans-Georg Bohlken und dem „Albatros“ Stefan Albarus eingeschossen. Doch der lachende Dritte war mit dem überraschendem EM Gewinn, der wesentliche Kleinere von der Körperstatur, der drahtige Detlef Müller, mit seiner exzellenten Armtechnik. Dabei hatte er schon 1988 in Norden, als 18 Jähriger im Männerteam als Vizeeuropameister hinter Hans-Georg Bohlken für ein Ausrufezeichen gesorgt. Dann vier Jahre später in Cork der Endstand, Bohlken, Albarus, Müller, und 1996 sollte ja die bekannte Wachablösung erfolgen ….  

Wie viele gute Klootschießer im Landesverband Oldenburg, begann Detlef Müller mit dem Schleuderballwerfen, und das mit sieben Jahren. Am Sportplatz in Mentzhausen das Elternhaus und Vater Heinz Vorsitzender des MTV, waren die Voraussetzungen schon optimal. Darauf baute sich dann das Klootschießen und Boßeln auf. Jetzt mit der Fahrkarte nach Pesaro steht für ihn die 7. EM an. In den Vorbereitungen merkte der 42 jährige das der Aufwand für die sportlichen Leistungen nun höher geworden ist. Die idealen Bedingungen für ein Training stehen für ihn auch nicht an, weil er berufsbedingt in Köln, Investment Controlling bei Talanx Asset Management, dort in der Woche, gebunden ist. Am Wochenende, Wohnhaus in Schweiburg, Familie, verheiratet, drei Kinder, muss er sich den Freiraum für die Wurfeinheiten suchen. Müller selbst: „Ein Ergebnis noch einmal unter die Top zehn, und mit der Mannschaft Gold, das wäre schon was“. Erfahrung dafür, Nervenstärke für einen großen Wettkampf, ist bei ihm ja reichlich vorhanden.        

EM-Starter: Hendrik Rüdebusch


Die Heimat vom 22 jährigen Hendrik Rüdebusch ist Vielstedt. Hier im Verein BC (Boßelclub) Vielstedt/Hude, der südlichste Verein im FKV Gebiet, im Landkreis Oldenburg, fing er mit 7 Jahren mit dem Boßeln an. Mit 14 dann die ersten Versuche mit dem Kloot.

Den Drall für die Hollandkugel hat er raus. Bei der EM war er vor vier Jahren im Jugendteam in Cork/Irland dabei, und durfte sich gleich über die Bronzemedaille in der Einzelwertung freuen. Dieser dritte Rang, dann bei den Männern, stand für ihn auch mit der Hollandkugel bei der DM 2011 in Nordhorn an. Auch bei der inoffiziellen WM 2010 in Denekamp/Holland vertrat er die Farben des FKV, und fügt spaßig hinzu den Titel „Mentzhauser Weltpokalsieger“, wo sich ein jährliches Werfen mit der Eisenkugel hinter versteckt. Seit 2 Jahren boßelt er im Landesligateam des KBV Halsbek und der Schleuderball Mannschaftssport steht seit 4 Jahren beim Mentzhauser TV an.  In Hinblick auf die EM, nahm er am Qualifikationswerfen an allen drei Disziplinen teil. Im Straßenboßeln war er chancenlos, und beim Feldkampf scheiterte er mit Rang 13 denkbar knapp. Hier war das missglückte Auftaktwerfen mit der Hollandkugel der Auslöser für die Nichtteilnahme. Dafür sollte es mit dem Kloot für den Standkampf, mit Platz sechs sicher reichen. Rüdebusch: „ Für die Mannschaft das Optimale in Italien herausholen“.   Wortreich kommt schon mal die eine oder andere Überraschung über seine Lippen. In der EM Vorbereitung standen Schwimmen, Laufen und Schnellkrafttraining auf dem Programm. Er absolviert eine Ausbildung zum KFZ Mechatroniker bei Daimler Benz in Bremen.    

EM-Starter: Manuel Runge


Mit 20 Jahren steht für Manuel Runge, KBV Kreuzmoor, jetzt bereits die 2. EM an. Vor vier Jahren war er bereits in Irland/Cork am Start. Mit dem undankbaren vierten Rang im Klootschießen schrammte er knapp an der Einzelmedaille im Jugendteam vorbei. Dafür konnte er sich zusammen mit seinem Bruder Stefan in der Teamwertung über die Goldmedaille freuen. Manuel Runge mischt in allen Friesensportdisziplinen erfolgreich mit, das zeigen seine Erfolge auf FKV Ebene im Mehrkampf, Hollandkugel, Kloot und Boßeln eindrucksvoll auf. Auch bei der Deutschen Meisterschaft im Schleuderballweitwurf, für den Mentzhauser TV, schaffte er es aufs Treppchen. Bei der EM Qualifikation war er in allen drei Disziplinen am Start. Mit der Eisenkugel konnte er allerdings keine Akzente setzen. Das Klootwerfen eigentlich „seine“ Disziplin. Doch hier blieb er auf der „Stelle“, der Knoten wollte nicht platzen und es stellte sich keine Konstanz für eine Weitenverbesserung  ein, und er schloss die Quali mit Rang sechzehn ab. Sein Trumpfass war dann die Hollandkugel, wo er sich als  Achter, sicher ins Zwölferteam der Männer (Zehn Stamm/zwei Reserve) warf. Regelmäßige Einheiten stehen auf dem Sportplatz an, wobei er den Schleuderballweitwurf gerne mit einbezieht. Die bisherigen Einheiten im FKV Kaderwerfen mit der Hollandkugel haben gezeigt, dass das Feld dicht beieinander liegt. Darauf baut er: „Ich hoffe das ich oben mitmischen kann“. Beruflich steht bei ihm die Ausbildung zum Elektroniker bei den Niedersachsen Ports in Brake an.

EM-Starter: Stefan Runge


Die Erfolgsgeschichte vom 21 jährigen Stefan Runge ist schon lang und vielseitig, mit den zahlreichen Titelsammlungen, angefangen im Jugendbereich. So stand er bei den ranghöchsten Meisterschaften, des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) im Boßeln, Klootwerfen, Hollandkugelwerfen und dem Mehrkampf ganz oben auf der Siegertreppe. Im Schleuderballweitwurf bei den Deutschen Meisterschaften, für den Mentzhauser TV am Start, heimste er Silber- und Bronzemedaillen ein. Bei der DM im Vorjahr in Nordhorn, gewann er das Werfen mit der Hollandkugel. Seinen bisher größten Erfolg strich der bei der Europameisterschaft vor vier Jahren, 2008 ein, als er mit der Hollandkugel Jugendeuropameister und mit dem Kloot Vizeeuropameister wurde. An der jetzigen EM Qualifikation nahm er an allen drei Disziplinen teil. Im Straßenboßeln, Eisenkugel, sollte es mit Platz vierzehn nicht ganz reichen. Dafür qualifizierte er sich für Pesaro auf die Reserveplätze elf mit dem Kloot und zwölf mit der Hollandkugel. Das Männerteam besteht in jeder Disziplin aus zehn Stammwerfern, und zwei Reserveplätzen. Das es für den Stammkader nicht reichte ist leicht erklärlich. Berufsbedingt als Dachdecker schaffte er sich nicht den Freiraum für die nötigen Trainingseinheiten. Stefan Runge: „Unter diesen Vorrausetzungen war einfach nicht mehr drin“.   

EM-Starter vom FKV

Auf der Homepage vom Friesischen Klootschießer Verband (www.fkv-online.de) hat Stephan Gerdes die geplante Mannschaftsaufstellung zur Verfügung gestellt.

Standkampf Kloot - German Lofting

Weibliche Jugend - Girls under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Lena

Stulke

Schweinebrück

FKV 2

Janina

Meppen

Bensersiel

FKV 3

Luisa

Friedrichs

Dietrichsfeld

FKV-Reserve

Julia

Allgeier

Blersum

Männliche Jugend - Boys under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Eike-Henning

Peters

Ardorf

FKV 2

Jabbo

Gerdes

Willmsfeld

FKV 3

Sören

Bruhn

Grabstede

FKV 4

Keno

Vogts

Hollwege

FKV-Reserve

Daniel

Heiken

Schirumer Leegmoor

Frauen - Ladies

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Andrea

Blonn

Ostermarsch

FKV 2

Annika

Noormann

Norddeich

FKV 3

Ulrike

Tapken

Müggenkrug

FKV 4

Anke

Redelfs

Utgast

FKV 5

Silke

Schonlau

Willen

FKV 6

Ann-Christin

Peters

Ardorf

FKV-Reserve

Sabine

Altona

Sandelermöns

Männer - senior team

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Jens

Stindt

Spohle

FKV 2

Hendrik

Rüdebusch

Halsbek

FKV 3

Timo

Petznik

Grabstede

FKV 4

Dennis

Goldenstein

Münkeboe

FKV 5

Dirk

Schomaker

Fedderwardersiel

FKV 6

Roman

Wübbenhorst

Dietrichsfeld

FKV 7

Henning

Feyen

Ruttel

FKV 8

Detlef

Müller

Mentzhausen

FKV 9

Thore

Fröllje

Grabstede

FKV 10

Frank

Goldenstein

Blomberg

FKV-Reserve

Helfried

Götz

Wiesedermeer

FKV-Reserve

Stefan

Runge

Kreuzmoor

Feldkampf Hollandkugel - Dutch Moors

Weibliche Jugend - Girls under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Nina

Coordes

Ihlow

FKV 2

Natascha

Schwitters

Berumerfehn

FKV 3

Luisa

Friedrichs

Dietrichsfeld

FKV-Reserve

Anneke

Peters

Dietrichsfeld

Männliche Jugend - Boys under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Daniel

Heiken

Schirumer-Leegmoor

FKV 2

Jabbo

Gerdes

Willmsfeld

FKV 3

Sören

Bruhn

Grabstede

FKV 4

Keno

Vogts

Hollwege

FKV-Reserve

Sebastian

Feyen

Ruttel

Frauen - Ladies

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Andrea

Blonn

Ostermarsch

FKV 2

Bianca

Blum

Theener

FKV 3

Wiebke

Schröder

Haarenstroth

FKV 4

Astrid

Hinrichs

Schweinebrück

FKV 5

Annika

Noormann

Norddeich

FKV 6

Marina

Kloster-Eden

Theener

FKV-Reserve

Silke

Schonlau

Willen

Männer - senior team

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Roman

Wübbenhorst

Dietrichsfeld

FKV 2

Henning

Eden

Eggelingen

FKV 3

Manuel

Runge

Kreuzmoor

FKV 4

Renko

Altona

Horsten

FKV 5

Sven

Büsing

Mentzhausen

FKV 6

Robert

Djuren

Westeraccum

FKV 7

Friedrich

Christians

Münkeboe

FKV 8

Tim

Wefer

Mentzhausen

FKV 9

Hans-Jürgen

Fleßner

Neuwesteel

FKV 10

Frank

Goldenstein

Blomberg

FKV-Reserve

Timo

Petznik

Grabstede

FKV-Reserve

Stefan

Runge

Kreuzmoor

Straßenkampf Eisenkugel - Irish Bowling

Weibliche Jugend - Girls under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Kyra

Gröne

Halsbek

FKV 2

Anneke

Peters

Dietrichsfeld

FKV 3

Hannah

Janßen

Dietrichsfeld

FKV-Reserve

Nina

Coordes

Ihlow

Männliche Jugend - Boys under 18

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Michael

Mülder

Schirumer-Leegmoor

FKV 2

Steffen

Diers

Moorburg-Hollriede

FKV 3

Daniel

Heiken

Schirumer-Leegmoor

FKV 4

Keno

Vogts

Hollwege

FKV-Reserve

Daniel

Hattermann

Grabstede

Frauen - Ladies

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Andrea

Blonn

Ostermarsch

FKV 2

Astrid

Hinrichs

Schweinebrück

FKV 3

Fenja

Frerichs

Ardorf

FKV 4

Simone

Davids

Westeraccum

FKV 5

Anke

Klöpper

Upgant-Schott

FKV 6

Kerstin

Friedrichs

Dietrichsfeld

FKV-Reserve

Sonja

Kotte

Collrunge-B.-W.

Männer - senior team

Starter-Nr.:

Start-Zeit:

Vorname:

Name:

Verein:

FKV 1

Henning

Feyen

Ruttel

FKV 2

Jan

Galts

Blersum

FKV 3

Bernd-Georg

Bohlken

Grabstede

FKV 4

Wilko

Rahmann

Reepsholt

FKV 5

Reiner

Hiljegerdes

Halsbek

FKV 6

Harm

Weinstock

Rahe

FKV 7

Holger

Wilken

Wiesederfehn

FKV 8

Ralf

Klingenberg

Rahe

FKV 9

Robert

Djuren

Westeraccum

FKV 10

Ralf

Look

Großheide

FKV-Reserve

Tim

Wefer

Mentzhausen

FKV-Reserve

Jörg

Gronewold

Dietrichsfeld

FKV-Delegation erstmals 1997 in Italien

Die 1. EM der Friesensportler vom 17. – 20. Mai in Pesaro auf italischen Boden.

Die Pionierarbeit dazu geht 15 Jahre zurück, als 1997 das erste Internationale Treffen der Boßler beim „1. Torneo Internazionale die Boccetta“  in der Provinz St. Georgia, ca 30 Kilometer südlich von Rimini entfernt, anstand. Alle Verbände der international Bowlplaying Association (IBA), mit Bol Chumann Na hEireann (BC) aus Irland, Nederlandse Klootschietersbond (NKB) , Verband Schleswig Holsteinischer Boßler (VSHB) und der Friesischer Klootschießerverband (FKV)waren dort vertreten. Damals bis 1996 hatte man noch nichts gewusst von einem Boßelverband in Italien. Da waren über den Vorsitzenden des Nederlandse Klootschietersbond, Henny Kemna Kontakte mit dem Verband in Mittelitalien und dem dortigen Vorsitzenden Valter Boiani geknüpft worden.

Der FKV trat die zwanzigstündige Bahnreise zum 1500 Kilometer entfernten St. Georgia mit den Aktiven Marco Bohlen, Uwe Köster, beide „Ostfreesland“ Reepsholt, Thorsten Röseler, Andreas Stindt, beide „Liek-Herut“ Streek-Hohenberge, Heino Meiners BV „Free-Weg“ Stapel, sowie vom FKV Vorstand,  Vorsitzenden Jardo Tapper, Boßelwart Herbert Freese, Feldobmann Herbert Braams und Pressewart Wolfgang Böning an. Da kurzfristig ein Aktiver (Sechser-Teams) ausgefallen war, warfen auch Tapper, Freese und Braams mit der Bocetta (Boßelkugel) in Italien. Aktuell vom Geschehen berichtete auch Bernhard Uphoff vom Ostfriesischer Kurier. Herzlich verlief der Empfang, die Gastfreundschaft, die Unterbringung und Verpflegung der FKV Delegation. Bei diesem ersten internationalen Vergleich standen vier Wettbewerbe, mit der Gummikugel des FKV, der Hollandkugel, der italienischen Kugel und der irischen Eisenkugel an. In der dort vorherrschenden hügeligen Landschaft musste man oft gegen Steigungen und durch Kurven werfen. Erstaunt war man von den heimischen italienischen Aktiven, so Herbert Braams: „ Die besten Werfer könnten durchaus in den Landesligen der Landesverbände Ostfriesland und Oldenburg mitwerfen.“  Nach einem Punktesystem wurden die Mannschafts- und Einzelsieger ermittelt. In der Gesamtwertung aller vier Wettbewerbe lag Irland auf Platz eins, den Platz den sie immer im Straßenkampf anvisieren, mit 58 Punkten, vor dem FKV mit 63 Zählern. Rang drei teilten sich mit jeweils 69 Punkten Italien und Holland. Abgeschlagen den Rang fünf mit 101 Zählern nahmen die Friesensportler aus Schleswig-Holstein ein. In der Einzelwertung konnte das FKV Team voll überzeugen. Mit nur fünf Punkten, dreimal Platz eins, und einmal Rang zwei, wurde Marco Bohlen Erster. Gemeinsam auf Platz zwei kamen Thorsten Röseler, der Holländer Dollermann, sowie die beiden Iren O Gormann und Toal (alle sieben Punkte). Alle Verantwortlichen kamen damals zum Resümee, der italienische Verband stellt eine Bereicherung da, und bestimmt noch nicht geahnt, 15 Jahre später sollte dort die EM anstehen.     

Bocceta bringt Farbe ins Spiel


Andreas Stindt aus Spohle mit Bocetta

Eins kann man sagen die Italiener bringen Farbe unter den Boßlern, nicht nur wegen ihrer Gestik und Mimik. Farbenprächtig, von einfarbig bis gepunktet, alles scheint möglich zu sein, dieser Überzeugung kommt bei spätestens beim Besuch eines Herstellers von der Bocetta. Größe und Gewicht sind nicht wie beim FKV genau festgelegt. Die Bocetta wiegt zwischen 400 und 700 Gramm und hat einen Durchmesser von 65 bis 90 Millimeter. Die Kugel setzt sich aus einem Marmor/Eisen/Kunststoffgemisch zusammen. 

Gut organisiert ist der Verband „Bocetta“, mit dem jetzigen Vorsitzenden Maurizio della Constanza. Der Verband befindet sich in Mittelitalien und wird in den Landkreisen Pessaro-Urbino, in den Orten Pesaro, Fano, Ancona, Macerata und Perugia betrieben. Die weiteste Entfernung zwischen den Orten beträgt dabei ca 100 Kilometer. Aber auch auf Sizilien soll eine Art Boßelsport mit 500 Mitgliedern betrieben werden. Der Dachverband in Italien ist die Unione Italiana Sport Popolari. Darunter gibt es wiederum 21 Unterverbände, eine davon ist die Liga Giochi e SportTradizonali ,mit 7000 Mitgliedern. Dort gibt es auch alte Traditionssportarten wie Ruzzola und Tamburella. Der Liga Giochi e Sport Tradizionali gehört auch der Bocetta Verband, mit ca 1000 „Bocciatori“ an. Bis ins Mittelalter läßt sich der Bocetta-Sport zurückverfolgen. Seit 1974 gibt es organisierte Bocetta-Wettbewerbe. Beim Mannschaftsboßeln werfen fünf bis acht Spieler gegen einander. Alle Bocciatori einer Mannschaft werfen beim zweiten Durchgang dort ab, wo nach dem ersten Durchgang der Werfer mit der weitesten Kugel liegen geblieben ist. Nach drei Durchgängen wird zwischen Mannschaft A und B, der 1. Punkt verteilt. Bei sechs Zählern ist der Siegpunkt erreicht. Bei einem knappen Resultat, Remis (5:5) hat jeder Aktiver 39 Würfe absolviert. Dann gibt es noch den Einzel- und Zweierwettbewerb. Die ranghöchste Meisterschaft, den höchsten Stellenwert hat die italienische Einzelmeisterschaft. Hier gibt es zwei Matches (morgens und nachmittags). Ein komplettes Regelwerk sorgt für Klarheit. So ist ein Wurf nur gültig wenn er zuerst die Straße berührt hat (wie beim FKV). Beim Schneiden einer Kurve (Portata) muß auch zuerst der Straßenbelag berührt werden. In dem Regelwerk ist über Schiedsrichter, Spesen und Preise alles geregelt. Am Hügel, beim Zurückrollen, darf die Kugel angehalten werden. Geworfen wird am frühen Sonntagmorgen um 8 Uhr. Es gibt keine Schüler- und Jugendmannschaften. Junge Talente, kommen meist über die Eltern und Verwandte zum Boßelsport, werfen bei den Männern mit. Erst seit 2000 sind  Frauen dabei, wobei der Anteil der weiblichen Werfer nach wie vor gering ist.   

Herbert Braams bei jeder EM dabei


Herbert Braams

Wenn es um die EM der Friesensportler geht, hört der 75 jährige Zeteler Herbert Braams gar nicht mehr auf zu erzählen. Kein Wunder denn er war als Einziger bei allen Europameisterschaften der Friesensportlern dabei. So manche nette Anekdote aus der „guten alten“ Zeit gibt er zum Besten. Ordentlich sortiert die Zeitungsartikel, kann man sich einen Überblick über jedes internationalle Treffen und den weiteren Friesensport  verschaffen. Auch diese EM lässt er sich nicht entgehen, und tritt die weite Tour nach Pesaro mit dem PKW über die Alpen an. Begann hat alles 1969 in Losser/Holland. 1970 und 72 war er selbst als aktiver Boßler dabei. Dann ab 1980, vorher alle zwei- und dann drei Jahre, der vier Jahres Rhythmus bis 2004 stand er dem erfolgreichen Team der Klootschießer vor. Nur 1996 verloren die Klootschießer des FKV die Teamwertung an die Schleswig/Holsteiner. Bramms mit einem Lächeln: „An meinem Stuhl haben sie nicht gesägt“.

Bis 1980 wurden nur Mannschaftswettbewerbe durchgeführt, und die Frauen waren noch nicht dabei. 1970 und 72 war Irland sogar mit zwei Teams, die Nordiren stellten eine eigene Mannschaft auf, vertreten. An das 1. Mal auf der grünen Insel Irland kann er sich noch genau erinnern. Bramms: „ Alles war noch so ursprünglich, Nostalgie mit einfachen alten Gebäuden. Wir waren vom FKV dort über 50 Kilometer verstreut, privat untergebracht“. Dementsprechend lange dauerte auch jedes Mal der Zubringerdienst mit dem Bus, „abgefahrene Reifen zählten nicht, zu der Wettkampfstätte. Die deutsche Pünktlichkeit konnte man getrost vergessen. Wettkampfbeging, 1 ½ Stunden später die Heimmannschaft Irland vor Ort. Etwas Besonderes? Keineswegs, die Werfer waren vom Pfarrer vor dem sportlichen Ereignis in der Kirche gesegnet worden. Durch die Verspätung konnte der Wettkampf nicht ordnungsgemäß, die Straße war nur bis 17 Uhr gesperrt, beendet werden. Braams: „ Einige unserer Werfer hatten da erst einen Wurf absolviert.“ Herzlich die Bewohner, nur die Müll/Dreckentsorgung, so auch auf den Campingplätzen war nicht groß geschrieben, so auch beim Empfang beim damaligen Ministerpräsidenten J. Lynchs im Saal mit dem dicken blauen Teppichboden. Das Blau hatte beim Verlassen des Saals, Tortenreste und sonstige Dinge fanden den kurzen Weg zum Fußboden, gelitten. Die FKV Delegation, 40 Personen, flog damals in zwei Gruppen, von Bremen und Amsterdam nach Cork. Von Amsterdam dauerte es zwei Stunden länger als geplant, strenge Sicherheitskontrollen standen wegen der Entführung einer israelischen Maschine (unblutig beendet) an.

Mit dem Flieger sollte (Rückflug) noch eine fast unglaubliche Odyssee anstehen.  Zwei Butjenter, zu tief ins Whiskeyglas geschaut, hatten schon mal den Abflug verpasst. Nach zehn Minuten in der Luft fiel ein Triebwerk, der angeblich neuen Maschine, aus. Sie begann  zu rudern und ruckeln. Der Pilot drehte um. Das Flugzeug wurde durchgescheckt, und nach 2 Stunden der Neustart. Über der irischen See fiel das andere Triebwerk aus. Erneut das Beidrehen und die Landung in Cork. Braams: „Von diesem Fliegen hatten alle genug. Es wurde Kontakt mit der Lufthansa aufgenommen, denen lag aber keine Genehmigung für Cork vor“. Das Checken der Maschine ging inzwischen weiter, mit dem Angebot des erneuten Starts. Der Flugkapitän zeigte Bilder von der Familie mit seinen Kindern vor, und auf Englisch: „ Wegen Euch würde ich mein Leben nicht riskieren.“ Inzwischen waren weitere 2 Stunden vergangen. Braams: „Schweren Herzens, der Zeitdruck morgen wieder Arbeiten stand mit an, bestieg man zum 3. Mal den Flieger.“

Inzwischen, der Rausch hatte nachgelassen, hatten auch die beiden Butjenter die Rückkehr mitbekommen: „ ick heb doch vors seggt de fleg nich ohne us“. Der Spruch aus dem Volksmund: „Dreimal ist Oldenburger Recht“ sollte glücklich zutreffen. Bremen konnte nicht mehr angesteuert werden, dafür stand Hamburg an. Erst am nächsten Tag, am frühen Morgen, erreichte man wieder die Heimat. Das es da noch einige Anekdoten im Bezug der Aussprache plattdeutsch/englisch mit lustiger Mimik und Verwechslungen gab, sei am Rande erwähnt.